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Politik & Zeitgeschichte Wissenschaft

Covid-19 – zwischen digitaler Revolution und Polizeistaat?

Ich schicke es gleich einmal voraus: Nein, ich befürchte in der aktuellen Lage nicht, dass sich Länder wie Deutschland oder die Schweiz (jene Länder also, die mein Lebensmittelpunkt sind) im Zuge der Pandemie in Unrechts- oder Polizeistaaten verwandeln. Doch manchmal gibt es in Notzeiten Ideen, die zwar gut gedacht sind, aber gleichermaßen Verheerendes mit unserer Gesellschaft anrichten könnten.

Im Rahmen der Lesegruppe unseres Doktoratsprogramms haben wir uns heute mit einem kurzen Artikel aus der New York Times („European Experts Ready Smartphone Technology to Help Stop Coronavirus“) befasst, der nur beispielhaft für eine Idee steht, die derzeit in Europa groß diskutiert wird. Denn die Politik steht vor einem schwierigen Dilemma: Wie kann man einerseits das Virus so gut wie möglich eindämmen, gleichzeitig aber die Ausgangssperren aufheben und somit die Wirtschaft wieder in Gang bekommen?

„Tracking Systems“ scheinen die Antwort der digitalen Bohème. Das Szenario: Viele Personen laden (freiwillig) eine App auf das eigene Smartphone, die fortlaufend die Position mitverfolgt. Wird eine Person einige Tage später positiv auf Covid-19 getestet, so kann über die Bewegungsprofile aller Nutzer schnell in Erfahrung gebracht werden, mit wem der Kranke in räumlicher Nähe war, wer sich also auch infiziert haben hätte können. Der Nachvollzug einzelner Ansteckungsketten und die individuelle Quarantäne würden so schneller, leichter und effizienter möglich, was wiederum größeren Schutz für die restliche Bevölkerung bedeuten würde.

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Deutsch Politik & Zeitgeschichte

Die Leiden der Union

Über die letzten Jahre hinweg ist in Deutschland ein bisschen der Eindruck entstanden, ein Kanzler oder eine Kanzlerin müsse fast zwangsläufig den Reihen der Unionsparteien entspringen. Daran hat nicht nur die politische Opposition mit ihren teils selbstzerstörerischen Tendenzen Anteil – man denke nur an die SPD, die sich in immer kürzer werdenden Abständen „selbst erneuert“, nur um anschließend mit Personalien und Ideen aufzuwarten, die man aus den letzten Dekaden bestens kennt. Die Union pflegt – selbstverständlich – auch selbst den Gedanken, einziger Stabilitätsanker und letzte „Gesamtvolksvertretung“ zu sein. Eine Selbstbetrachtung, die in den letzten Wochen und Monaten zunehmend an Festigkeit und Standhaftigkeit verliert. Grund genug für mich, ein paar unsortierte Gedanken zur Haltung und Lage der Union zu formulieren.

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Deutsch Wissenschaft

Zum Super-Supervisor

Vielen Doktoranden und PostDocs ist gemein, dass sie im Laufe ihrer Arbeit die Betreuung und Bewertung von Studierenden (Bachelor, Master) übernehmen müssen. Während die erbrachte Leistung während der Erarbeitung einer Qualifikationsarbeit natürlich im Verantwortungsbereich der jeweiligen Studierenden liegt, haben auch die Betreuenden guten Grund, am erfolgreichen Abschluss dieser gemeinschaftlichen Arbeitszeit teilzuhaben. Allerdings ist das nicht immer ein einfaches Unterfangen – der richtige Umgang mit den Studierenden, die passende Wahl an Kommunikationsmitteln und -strategien, die richtigen Fragen zur richtigen Zeit: das sind Werkzeuge und Wege, die nicht jeder automatisch mitbringt, nur weil er oder sie schon länger im Universitätsbetrieb unterwegs ist.

Um diese Fertigkeiten zu trainieren hatten wir vom Doktoratsprogramm „Data Analytics“ (Mathematik und Informatik der Universität Basel) heute einen vierstündigen Schnellkurs in Sachen Supervision, Motivation, Feedback, Kommunikation. Zwar bin ich persönlich in einer etwas anderen Anstellungslage und habe daher selbst keine Qualifikationsarbeiten zu betreuen. Trotzdem habe ich gerne an dem Kurs teilgenommen, denn wer weiß, was man dabei auch für die eigene Arbeit (oder Person) mitnehmen kann. Kleiner Spoiler vorneweg – ich habe es nicht bereut!

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Wissenschaft

Die Wahrheit verteidigen

An der Universität Basel fand heute eine interessante Konferenz statt: F3 – Fighting Fake Facts. Der Name war Programm, es ging vornehmlich um die Problematik falscher Informationen, die bewusst oder unbewusst verbreitet werden, und wie man damit umgehen solle. Wie man dagegen vorgehen könne.

Für WissenschaftlerInnen sind Fakten und korrekte Darstellungen von besonderer Bedeutung. Wer Forschung betreibt, der begibt sich üblicherweise in unbekanntes Terrain, lernt neue Dinge kennen – und will diese Erkenntnisse zurück in die Heimat bringen, um anderen von den Begebenheiten der Welt zu berichten. Für andere, die dem Pfad später folgen wollen, können Falschinformationen tödlich enden. Die Brücke instabil, ein wildes Löwenrudel, ein Abgrund direkt hinter dem Dickicht – wer davon ausgeht, dass alles schon gut werden wird, weil jemand anders die Vorarbeit geleistet hat, kann schnell im Nichts landen.

Unser Vizerektor Forschung, seines Zeichens Bioinformatiker, berichtete beispielsweise von einem kuriosen Fall seines Fachbereichs. Dort hat jemand eine Proteinstruktur veröffentlicht, inklusive der zugehörigen Forschungsdaten (mehr dazu auch auf nature.com). Das Problem: Es gibt dieses Protein gar nicht. Stattdessen wurden Daten und Experimente gefälscht, um ein künstliches Protein zu propagieren. Als ihm Niederländer unter der Leitung von Dr. Piet Gros auf die Schliche kamen, war der Autor des Papers nicht in der Lage, seine eigenen Experimente nachzuvollziehen. Kein guter Eindruck. Das Paper ist im Laufe der Zeit hundertfach rezipiert, zitiert und somit als Grundlage für neue Arbeiten genutzt worden. Vermutlich nicht allzu erfolgreich. Der Schwindel ist erst deutlich später aufgeflogen.

Für die Wissenschaft sind solche Vorfälle natürlich tödliches Gift. In einer Branche, in der es vor allem auf spezialisiertes Wissen ankommt, deren Vorankommen durch die Abfolge von Veröffentlichung, Verifikation und Archivierung bestimmt wird, ist gezieltes Falschwissen ätzender Sand im Getriebe. Nicht nur, weil zukünftige ForscherInnen auf falschen Ergebnissen aufbauen und auf diese Weise viel Zeit und Geld verlieren, bis der Fehler offenbar wird. Nicht weniger schmerzhaft ist der Vertrauensverlust in der Bevölkerung, die viel Geld für den wissenschaftlichen Betrieb erübrigt. Es ist ein bisschen, als säge man am Ast, der einen trägt, nur um schneller auf der Karriereleiter empor zu steigen.

Eine andere interessante Frage wurde in diesem Zusammenhang aber auch gestellt: Ist es nicht nachgerade unsere Pflicht, als BürgerInnen, aber insbesondere als WissenschaftlerInnen, die Wahrheit, die Fakten zu verteidigen und für sie einzustehen? Ist es nicht unsere gesellschaftliche Verantwortung, dieses Fundament des menschlichen Zusammenlebens aufrecht zu erhalten?

Und umgekehrt die Frage: Will man sich wirklich mit einer Horde von Internettrollen befassen, die im Netz falsches Wissen verbreiten? Kann man das überhaupt? Welche Macht hat der Einzelne gegenüber einem organisierten Mob? Schlimmer noch: Lässt einem die menschliche Psyche überhaupt eine Chance? Es gibt Studien, die zeigen, dass die persistente Wiederholung korrekter Fakten keineswegs zu einem langsamen Verständnis einsetzt. Im Gegenteil – stattdessen wird die korrekte Wahrheit noch stärker abgelehnt! (Anmerkung: Ich hoffe, dass ich die Theorie richtig verstanden habe – noch bin ich auf der Suche nach einem passenden Paper, bin bislang aber nur auf den Illusory Truth Effect gestoßen, der nicht ganz das Gleiche zu meinen scheint; wenn jemand einen Hinweis für mich hat, bitte in die Kommentare!)

Es scheint eine ungelöste Frage. Keine neue Frage, doch eine, die mit der Digitalisierung und der damit einhergehenden Änderung im Kommunikationsverhalten an Brisanz gewonnen hat. Zur Demokratisierung von Meinungen gehört eben auch, dass es bisweilen schwieriger wird, die faktische Autorität zu bewahren.

Zum Abschluss noch eine kleine Randbemerkung, die ich in einem der heutigen Vorträge ebenfalls sehr spannend fand: Wir neigen offenbar dazu, hübschen Menschen per se größere Fertigkeiten einzuräumen (eine Beispielstudie: Talamas/Mavor/Perrett 2016, Blinded by Beauty: Attractiveness Bias and Accurate Perceptions of Academic Performance). Der Typ ist attraktiv, also muss er schlau und smart sein, der hat also ganz bestimmt Recht! Und demzufolge natürlich auch deutlich bessere Berufschancen. Der schicke Anzug und die Krawatte verleihen am Ende eben doch mehr Kompetenz und Überzeugungsvermögen als die langjährige Forschungstätigkeit? Es mag nun jede LeserIn für sich selbst reflektieren, ob das auch für sie oder ihn je gegolten haben mag. Was vielleicht die beste aller Reaktionen sein mag. Denn die Reflexion des eigenen Verhaltens und die Erkenntnis der eigenen Fehlbarkeit ist der erste mögliche Schritt, um einem irrational menschlichen Verhalten entgegen zu steuern.

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Deutsch Internet

Eskalationsstufe Twitter

Ein paar Gedankenfetzen und Beobachtungen.

Es ist eine Mischung aus Faszination und Erschrecken, mit der man bei manchen Nutzern auf Twitter eine regelrechte Sucht nach Eskalation und Empörung beobachten kann. Viel bedarf es nicht. Eine schiefe (Unter-)Überschrift. Ein scharfer Artikel aus dem Nachrichtenportal der eigenen Wahl. Plötzlich: Blutdruck, Empörung, Superlative, Weltuntergang.

Gewiss – wer eine feste Haltung zu bestimmten Themen hat und sich durch Nachrichten in dieser Haltung bestätigt sieht, der neigt nicht unbedingt dazu, diese kritisch zu hinterfragen. Teilt sie einfach. Regt sich darüber auf. Überhaupt sind Reflexion und kritische Überlegungen nicht mehr in Mode. Dauert zu lang. Zu schwierig. Die Welt ist zu komplex. Es ist die Suche nach Occhams Rasiermesser – je einfacher die Lösung, desto richtiger muss sie sein. Wer differenziert, der relativiert.

Ein beliebtes Vorgehen: „Quod licet Iovi, non licet bovi.“ So ein Jupiter darf halt mehr als der gewöhnliche Ochs. Man dürfe doch nicht verallgemeinern, ruft es in die Twitterwelt hinaus, es seien doch nicht alle gleich. Und man selbst zuforderst nicht! Umrahmt von Verallgemeinerungen. Die natürlich in Ordnung sind. Sie richten sich gegen die andere Fraktion.

Muss es nicht furchtbar anstrengend sein, den ganzen Tag lang Endzeitstimmung zu produzieren? Aus jedem Event, jeder Nachrichtenzeile die schlimmsten Dinge abzuleiten? Sich selbst und die Welt in eine Alarmiertheit versetzen zu wollen, die längst nicht mehr wirkt, weil sie alltäglich geworden ist? Ein Kampf gegen Windmühlen.

Twitter ist eine seltsame Eskalationsstufe. So rasch, so überbordend, so endgültig, so vereinnahmend. Auf Twitter geht täglich die Welt unter. Fragt sich nur, ob die Welt das weiß. Meines Wissens gibt es keine offiziellen Zahlen zu Twitternutzern in Deutschland (freue mich über anderslautende Erkenntnisse). Vermutlich eskalieren sie gerade.

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Deutsch Politik & Zeitgeschichte

„Ein Schnitzel ist aus Fleisch!!!“

Schon vor einigen Jahren ist in den Kühlregalen der Supermärkte ein Kampf um die Deutungshoheit im Reich der Lebensmittel entbrannt: Unverfroren erdreisten sich neue Anbieter dort, „Soja-Schnitzel“ neben dem Original aus feschem Schweinefleisch anzupreisen. Die Gemüter kochen hoch, es ist von falscher Deklaration, von Heuchelei, von Schwindel und Schlimmerem die Rede.

Ein kleiner Beitrag, warum ich persönlich das „Veggie-Schnitzel“ und die „veganen Chickennuggets“ super finde und mich bislang wirklich keine Kritik daran auch nur im Ansatz vom Gegenteil überzeugt hat.

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Deutsch Internet

Empörungswellen

„Kommt auf Twitter!“, haben sie gesagt. „Da ist es lustig! Da gibt es bezaubernde Menschen, tolle Wortwitze und kreative Geistesblitze!“, haben sie gesagt.

Ja und? Wo ist all das hin?

Ein kleiner Gedankenfetzen, warum Twitter für mich (ganz persönlich) nicht mehr den gleichen Reiz hat wie vor einigen Jahren. Und zeitgleich ein Geständnis, warum ich es trotzdem immer noch gern habe.

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Videospiele

Planet Zoo – Bauen für das Tierherz

Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, die Klötzchenbausimulation Minecraft habe ganz im Alleingang das Kulturphänomen Videospiel revolutioniert. Es gibt gewissermaßen die Ära vor Minecraft, in der Spiele gemeinhin als nervtötende, kindische Beschäftigung nerdiger junger Männer wahrgenommen wurde, allein dazu geeignet, auch die letzten verbliebenen Gehirnzellen in den Orkus zu verbannen. Doch kaum standen Kreativität, Konstruktivität statt Destruktivität und schier endlose Vielfältigkeit im Raum, da hat sich dieses Bild deutlich gewandelt.

Doch Minecraft ist beileibe nicht die einzige Simulation, die kreatives Schaffen ermöglicht. Striegelt die Pferde, mistet die Stallungen aus, reinigt die Wasserbecken – es wird Zeit für einen Blick in die Welt der Tierparks! Bühne frei für Planet Zoo!

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Bücher Deutsch

Goodreads – Zusammen Lesen macht mehr Spaß

Abnehmen, mehr Sport machen, weniger oder gar nicht mehr rauchen, endlich Vegetarier werden – jedes Jahr aufs Neue versuchen sich zahlreiche Menschen an guten Vorsätzen für das neue Jahr, um alte, bequem gewordene Angewohnheiten loszuwerden und ein bisschen mehr das Leben zu leben, das sie für erstrebenswert erachten. Besonders beliebt ist Neujahr vor allem bei jenen, die ganz bewusst keine Vorsätze fassen, sondern lieber alle Welt daran teilhaben lassen, für wie bescheuert, unsinnig und erfolglos sie derlei Gebaren halten. So hat vermutlich jeder seine ganz eigene Tradition, wie er oder sie in eine neue Zeit starten möchte.

Bereits zum Wechsel von 2018 auf 2019 habe ich – angeregt unter anderem durch Kathis Pineapples Booknook Blog (dicke Empfehlung an dieser Stelle!) – den wilden Entschluss gefasst: „Stephan, du musst endlich wieder mehr lesen! 20 Bücher wirst du in einem Jahr doch wohl schaffen!“ Denn das Problem am Dasein als Akademiker ist: Man liest eine ganze Menge, aber vor allem Fachartikel, Fachbücher oder Tutorials im Internet. Und diese selten stringent von vorne bis hinten, sondern erst einmal quer, denn nicht jeder Artikel ist zwangsläufig für das eigene Forschungsinteresse von Belang.

Wie gut, dass ich auch auf Twitter einigen Bücherwürmern folge. Und denen ist schon vor einiger Zeit eine Webseite untergekommen, die das konsequente Lesen sehr viel einfacher macht: Goodreads. Was hat man sich darunter vorzustellen?

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Deutsch Zum Blog

Relaunch 2020

Ein neues Jahr, vorbei die Krise.
Alles wird jetzt wunderbar!
Neuer Look und neuer Inhalt –
der Relaunch ’20 ist jetzt da!

Unbekannter Blogautor

? Ein frohes neues Jahr, liebe Leserinnen und liebe Leser! ? Ich freue mich sehr, dass ihr den Weg auf meine Seite gefunden habt und diese wenigen Einstiegszeilen hier lesen könnt. Wer die Seite von früher kennt, der wird jetzt mit den Augen rollen und seufzen: „Schon wieder ein Relaunch?“ und ich werde fröhlich antworten: „Genau!“

Diesen Blog gibt es in dieser oder ähnlicher Form bereits seit 2007 – damals hatte ich beschlossen, dass ich gerne regelmäßig zu Themen schreiben möchte, die mir am Herzen liegen. Das können politische Streitthemen sein, die ich gerne auf etwas mehr als 280 Twitterzeichen diskutieren möchte. Oder Nachbesprechungen zu Büchern, Filmen und Videospielen, die mich beeindruckt haben. Manchmal rege ich mich über eine fehlerhafte Berichterstattung auf und möchte die inhaltlichen oder handwerklichen Mängel betonen. Oder ich habe das Gefühl, ich müsste meine LeserInnen an den Entwicklungen meiner akademischen Fachbereiche teilhaben lassen. Kurz gesagt: ein buntes Spektrum an vielfältigen Themen.

Weshalb nun also dieser Relaunch?

Die letzten Anläufe krankten immer daran, dass ich versucht habe, mein Projekt „Blog“ zu professionalisieren. Regelmäßige Beiträge zu einem bestimmten vorgefertigten Themenkreis, alles schon vorab definiert durch Kategorien, idealerweise sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch (da mein Freundeskreis zunehmend internationaler und eben nicht mehr rein deutschsprachig wird). Das bedeutet leider gleichzeitig wahnsinnig viel Mehrarbeit. Einen Beitrag in zwei Sprachen zu verfassen ist mühsam: Wo ich im Deutschen vielleicht eine halbe Stunde brauche, um einen Gedanken in annehmbarer Länge und vertretbarer Qualität zu publizieren, kostet mich der gleiche Text im Englischen bereits zwei Stunden! ?

Back ← to the Roots

Mit diesem Relaunch möchte ich wieder ein bisschen zurück zu meinen „schriftstellerischen Wurzeln“. Eine Kurzgeschichte hier, ein kleiner Beitrag da, wann immer mir etwas einfällt und ich Lust dazu habe. Das Ganze natürlich trotzdem möglichst mit medialer Unterstützung. Vielleicht gibt es an der ein oder anderen Stelle einen Audiobeitrag von mir. Oder ich suche geeignete Bilder heraus, um den Inhalt meiner Beiträge auch visuell zu unterstreichen. Vor allem aber: die Hauptsprache meines Blogs wird wieder Deutsch. Es mag den ein oder anderen englischsprachigen Beitrag geben, der dann auch entsprechend gekennzeichnet werden wird – doch das dürfte höchstwahrscheinlich eher die Ausnahme bleiben.

Das Wichtigste am Blog? Na ihr!

Ganz besonders am Herzen liegt mir aber vor allem die Interaktion mit meinen LeserInnen – also mit dir. Und dir. Und dir! Denn unter jedem Beitrag wird es eine Kommentarfunktion geben, die gerne benutzt werden darf. Ergänzungen, Kritik, Fragen, Anregungen, Gedankenspiele, Wortfetzen – alles ist dort willkommen.

Drum seid ihr natürlich auch jetzt schon herzlich aufgefordert, hier drunter ein kleines Lebenszeichen von euch zu geben, wenn ihr den Beitrag mitbekommen habt. Ich würde mich sehr darüber freuen. Und je mehr ich mich freue, desto lieber schreibe ich auch! 😉

In diesem Sinne: ? Auf ein frohes, glückliches und vor allem erfolgreiches Jahr 2020! ?