[LGBT, GER] Dating-Anomalien (Passwort auf Anfrage)

Dating ist nicht ganz so einfach in der schwulen Welt. Zumindest nicht für mich. Wo ein heterosexueller Mann eine hübsche Frau einfach darauf ansprechen kann, ob sie einen Freund hat, oder wo eine Frau einem Mann hübsche Augen macht, da lebt man als schwuler Mann immer noch gefährlich. Auch im toleranten Mitteleuropa, in dem sich die Situation über die letzten Jahrzehnte maßgeblich verbessert hat, begibt man sich stets auf gefährliches Terrain, wenn man seine Sexualität allzu offen preisgibt. Manche Männer reagieren nicht nur geschockt oder pikiert, sondern offen feindselig und aggressiv, wenn sie das Interesse eines anderen Mannes bemerken. Da ist es deutlich einfacher, wenn man sich schon vorab der Sexualität des Gegenübers sicher sein kann.

Wer nicht gerne in Gayclubs, Gaysaunen oder Gaybars abhängt, für den bleiben spezielle Datingplattformen – Grindr, Gayromeo, Tinder. Man möchte meinen, derlei Plattformen sollten einen safe haven für all jene darstellen, die in der “normalen Welt” Ausgrenzung und Anfeindung erleben. Doch was man dort wirklich erlebt, ist das exakte Gegenteil.

Wie gehts? Was suchst?

Aus Büchern, Filmen, Spielen oder der eigenen Jugend weiß man vielleicht noch: Es bedarf einer gewissen Kreativität, um eine interessante Person auf sich aufmerksam zu machen. Wenn man selbst nichts zu bieten hat, wieso sollte der andere sich auf ein Date einlassen?

In der schwulen Welt scheint das nicht viel zu zählen. Die gängigsten Einleitungen in Chats sind knapp, vorhersehbar – und lassen mich oftmals völlig ratlos zurück. Was soll ich darauf antworten? Wieso muss plötzlich ich mir einen kreativen Gesprächseinstieg ausdenken, wo ich doch eigentlich der “Umworbene” bin?

Hi! / Hey! / Servus! / Grüezi!

Es spricht absolut nichts dagegen, ein Gespräch mit einem Gruß zu beginnen, ganz im Gegenteil. Aber stellt euch das mal vor: Jemand spricht euch auf der Straße an, sagt “Hi!” und schaut euch dann erwartungsvoll an, als warte er auf etwas. Mhm. Ja. Hi? Was nun? Was willst du? Wer bist du? Wieso hast du mich angesprochen? Wie komme ich wieder aus dieser peinlichen Situation heraus? Mit einem “Hi” muss man schon auf einen sehr willigen Gesprächspartner treffen, damit dieser sich im Gegenzug einen Einstieg ins Gespräch überlegt. Ansonsten dürfte das wenig ausreichen, um jemanden von sich zu überzeugen.

Wie gehts?

Eine Floskel, die ich in praktisch jedem “Gespräch” an den Kopf geworfen bekomme. Normalerweise erwarte ich die eher von Freunden, mit denen man sich täglich unterhält – man begrüßt sich und der andere fragt “Wie gehts?”, ohne wirklich eine detaillierte Antwort zu erwarten. Aber als Einstieg in einen Flirt? Naja, ganz ehrlich, wie solls mir schon gehen? Gut? Schlecht? Perfekt? Müde? Traurig? Gelangweilt? Es ist doch eigentlich egal, was ich hier antworte – entweder versandet das Gespräch umgehend wieder, oder ich muss mir meinerseits etwas anderes Tolles ausdenken.

Was suchst?

Die Frage ist nicht ganz unberechtigt – es sei denn, man bewegt sich gemeinsam auf einer Plattform, wo bereits im Profil klar ersichtlich ist, wohin die Reise gehen soll: Beziehung? Sex? Reine Freundschaft?

Aber selbst, wenn ich das nicht anhand des Profils erkennen kann: “Was suchst?” ist jetzt vielleicht nicht unbedingt die beste Einstiegsfrage. Mir fällt spontan keine Möglichkeit ein, wie man das noch kürzer fassen könnte. Wie wäre es mit einem “Hey, ich bin über dein Profil gestolpert und hab gesehen, dass wir einige Gemeinsamkeiten haben. Ich suche nach jemandem, mit dem ich nicht nur eine Nacht, sondern vielleicht auch mein Leben teilen könnte – wie ist das bei dir?” Klar, kein wahnsinnig kreativer Einstieg, aber immerhin etwas besser als “Was suchst?”

Vielleicht stellt sich bei vielen Männern einfach irgendwann auch eine gewisse Abnutzung ein. Denn wenn man sich immer und immer wieder kreative Einstiege überlegt, die dann aber mit kaltem Schweigen quittiert werden, zehrt das irgendwann sehr am Selbstbewusstsein. Und man fragt sich – lohnt sich all der Aufwand überhaupt? Dann doch lieber einfach schnell abchecken ob der andere überhaupt schreibt. Die Erfahrung zeigt aber: Auch bei fortschreitendem Gesprächsverlauf werden die Männer häufig nicht gesprächiger. Gut. Es muss einen Grund geben, wieso sie noch suchen.

Keine Dicken, Asiaten, Schwarzen, Dummen, Tunten…

Wenn man unbedarft an die Sache herangeht möchte man meinen, dass schwule Männer eigentlich sehr tolerant sein müssten. Denn sie wissen, was es bedeutet, ausgegrenzt zu werden. A long story short: Es gibt wahrscheinlich keine brutalere Gesellschaftsgruppe als schwule Männer. Die Stoßrichtung im Dating ist eindeutig: wer ein durchtrainierter, mitteleuropäischer Mann mit Dreitagebart, süßem Lächeln und männlichem Betragen ist, dem fliegen die Herzen zu. Alles andere wird von Anfang an aussortiert. In den Profilen steht dann wirklich: Keine Fetten, Hässlichen, keine Asiaten, keine Tunten, keine Alten…

Bis zu einem gewissen Grad ist das sicherlich in Ordnung. Es geht beim Dating nicht nur um innere Werte, es geht auch um eine optische Anziehung zwischen den Protagonisten. Wenn der eine weiß, dass er nicht auf asiatisches Aussehen steht, ist es nur fair und ehrlich, das von Anfang an auszuschließen. Wobei ich bezweifle, dass solche allgemeinen Aussagen immer gelten – es mag Asiaten geben, die ihm durchaus gefallen würden. Er schließt das nur primär aus, weil es nicht in seine Vorstellungswelt passt.

Trotzdem ließe sich das netter formulieren als “Keine Asiaten!”, oft noch verziert mit einem Stoppschild-Emoji. Das hat schon etwas Entwürdigendes, sowas wie ein “Wir müssen draußen bleiben!” für Hunde. Wie üblich ist das eine Frage des Umgangstones. Und je kürzer man eine Ablehnung hält, desto härter wird sie.

Be straight-acting

Sexualität sieht man einem Menschen nicht an. Es sei denn, derjenige pflegt einen Habitus, der gesellschaftlich mit einer bestimmten Richtung verknüpft wird. Der rauchende, breitbeinig daherlaufende Rocker-Motorradfahrer wird kaum als “warmer Bruder” identifiziert werden. Und der feminine Friseur mit Handtasche und hautengen Jeans ist der Erfahrung nach eher vom “anderen Ufer”.

In der schwulen Welt haben es femininere Männer schwer. Nicht selten wird ganz explizit nach Männern gesucht, die “straight-acting” sind, also die sich wie “normale”, heterosexuelle Männer verhalten – in Kleidung, Sprache, Verhalten, Hobbies, Bewegung, allem. Gelegentlich wird das noch durch das wunderschöne Attribut “tageslichttauglich” ergänzt. Auf sowas muss man erst einmal kommen! Ebenfalls verbreitet ist der gute alte Leitspruch: “Ich bin schwul, weil ich auf Männer stehe – also benimm dich auch wie einer!”

Ich sage nicht, dass jeder feminine Männer mögen muss. Ich kann aber nicht verstehen, wieso ausgerechnet jene Männer, die am ärgsten angefeindet wurden und werden und für die so viele zahllose Kämpfe geführt wurden, damit wir alle endlich frei und offen leben können, nun plötzlich aus der eigenen Gemeinschaft heraus derart angefeindet werden. Ich bewundere den Mut und das Selbstvertrauen, mit dem diese Menschen den Anfeindungen entgegen treten, die es leider auch heute noch zahllos gibt. Die Energie, mit der sie ganz natürlich einfach sie selbst sind – und wer auch sonst. Allein, manchmal fürchte ich, ein Mensch kann nur so viel ertragen, bis er irgendwann an seiner Umwelt zerbricht. Und würde mir wünschen, wenigstens die LGBT-Community wäre ein Hort, an dem man “man selbst” sein kann.

No pic no chat! No face no chat!

Auch sehr beliebt in schwulen Datingprofilen: der Hinweis, dass ohne Bild kein Chat erfolgen wird. “No Pic = No Chat!” Wenn schon, dann sollte wenigstens bei der ersten Message ein Bild mitgeschickt werden, immerhin wolle man ja wissen, mit wem man da schreibt. Begründet wird das gerne damit, dass ein Outing heute ja wohl kaum noch eine Sache sei und jeder ein Handy besitze, mit dem man schnell ein Foto machen könne.

Ich persönlich habe kein Problem damit, mein Bild und mein Gesicht zu zeigen, ich habe ja nur dieses eine. Aber ich kann durchaus verstehen, wenn jemand nicht gleich als schwuler Mann erkennbar sein möchte. Weil derjenige vielleicht nicht geoutet ist. Oder nicht erkannt werden möchte. Aus welchen Gründen auch immer. Seriously, wer bin ich, das zu verurteilen?

Ebenso stellt es für mich kein Problem dar, mit jemandem zu schreiben, dessen Gesicht ich nicht gesehen habe. Gut, ich finde es etwas befremdlich, wenn mir derjenige zwar zum Einstieg Bilder von Sixpack, Hintern und bestem Stück schickt, aber sein Gesicht ausspart. Das reduziert die Gesprächsbereitschaft beinahe umgehend auf Null. Aber ansonsten? Hinter so einem Account steckt hoffentlich ein Mensch – ob derjenige der ist, der er vorzugeben versucht, stellt sich im Laufe der Zeit heraus. Und bevor ein echtes Treffen erfolgt, wird er schon ein Bild schicken müssen. Aber im Chat läuft einem doch keine Zeit weg. Dieser verzweifelte Drang, alles sofort an optischen Maßen festzurren zu müssen, ist wie eine Krankheit. Dabei muss man jemanden wirklich nicht heiraten, nur weil man ein paar Zeilen mit demjenigen austauscht. Wer aber nicht einmal bereit ist, ein bisschen Zeit und Energie in einen anderen Menschen zu investieren, der wird vermutlich auch nicht das große Glück finden können.

No interest, no answer

Eine Stufe schärfer noch ist dieser Disclaimer, den nicht wenige schwule Männer in ihr Profil setzen: “No Answer = No Interest”. Weitaus mehr Männer agieren nach diesem Prinzip, ohne explizit vorher darauf hinzuweisen. Jemand schreibt mir, ich schau mir das Gesicht an, wenn ich den Typen geil finde antworte ich, ansonsten ignoriere ich ihn.

Liebe schwule Männer – wie muss ich mir das im echten Leben vorstellen? Wenn ich jemanden von euch auf der Straße sehe und freundlich anspreche, schaut ihr mich dann auch erst einmal von oben bis unten an, vergleicht mich im Kopf mit euren Traumwerten, und geht dann im Falle eines Nichtgefallens wortlos an mir vorbei?

Wir könnten uns auch kurz überlegen, was in so einem Profil normalerweise drinsteht: grobe Angaben zum Körperbau, Haarfarbe, Augenfarbe, Behaarung, dann möglicherweise Angaben zum etwas intimeren Bereich, ebenso Vorgaben hinsichtlich Religion, Beruf, Hobbies, Ausgehoptionen etc. Das gibt zwar ein erstes grobes Bild vom Gegenüber – aber das reicht doch nie im Leben aus, um jemanden wirklich beurteilen zu können? Die letzten Male, die ich mich verliebt habe, ist das immer im Laufe der Zeit passiert – und sicherlich nicht, weil ich den anderen mit irgendwelchen Templatewerten verglichen habe. So eine Datingplattform ist doch kein Quellekatalog, in dem man sich sein nächtliches Fleisch zur Bespaßung aussucht? Aber genau so fühlt es sich bisweilen an.

Unabhängig davon noch eine andere Sache: Wie im echten Leben auch ist der erste Schritt auf so einer Datingplattform kein leichter. Gut, es sei denn, man schreibt einfach nur “Hi, was suchst?” Aber angenommen, jemand macht ein Kompliment, äußert Interesse, sagt vielleicht auch was ihm gefallen hat – das ist ein mutiger Schritt, auf jemanden zu zugehen ohne zu wissen, wie dieser reagieren wird. Das ist Teil des Spiels, das ist die Aufregung dahinter. Ich finde, das darf ruhig gewürdigt und belohnt werden, und wenn es nur eine kurze Antwort ist. Ein ehrliches “Danke, find ich total süß von dir, aber du bist nicht unbedingt mein Typ. Sorry!” tut zwar auch ein bisschen weh, ja. Aber es ist freundlicher, als mich mit meiner verbalen Rose einfach auf der Straße im Regen stehen zu lassen.

Ich zeig dir meine Muskeln, Baby

Ich selbst bin jemand, der sehr auf Gesichter fixiert ist. Jemand mit einem hübschen Gesicht, mit einem bezaubernden Lächeln, mit funkelnden Augen gewinnt sofort mein Herz – der Rest ist dann fast egal. Auf so einer Dating-Plattform kann man sich die Gesichter leider oftmals nur noch dazu dichten – das einzige, was einem präsentiert wird, sind durchtrainierte Körper, nackte Hintern, räkelnde nackte Körper. Die meisten Bilder höchst unprofessionell und unbedacht vor einem Badezimmerspiegel geschossen, idealerweise so, dass man auch noch die Toilette erkennen kann. Das Gesicht ist entweder abgeschnitten, zieht eine schrecklich peinliche Grimasse oder wird vom Smartphone selbst verdeckt. Mir fehlt da jetzt der persönliche Zugang, weswegen ich nur spekulieren kann – aber stülpen diese Männer sich und dem Partner beim Sex eine Tüte über das Gesicht? Oder woher kommt diese extreme Fixation auf ein Körperbild, das ab einem gewissen Grad nicht einmal mehr attraktiv ist?

Dumm fickt gut, klug gar nicht

Auch das ist eine oft gelesene Phrase in Datingprofilen: Männer, die angeblich auf intelligente Männer, auf normale Männer, auf nette Männer stehen, mit denen man sich unterhalten kann und auch mal ein Bier trinken. Oder nur mal quatschen.

Das Interessante ist: Wenn man sie anschreibt, wird die Nachricht zwar gelesen, aber nie beantwortet. Klammere ich die (wenngleich sehr wahrscheinliche) Möglichkeit aus, dass es ihnen doch primär um Äußerlichkeiten geht, muss ich mir doch die Frage stellen: Woran genau erkennen diese Menschen, dass ihr Gegenüber nicht ihrem Bild entspricht? Ich habe noch keinem Menschen von außen angesehen, ob er intelligent ist. Oder normal. Oder ein lustiger Gesprächspartner. Oder ein toller Kneipenkumpel. Sind solche Profile Selbstbetrug? Oder steckt dahinter ein Code, den ich noch nicht entschlüsselt habe? Fragen über Fragen.

Kein Single, aber offen für alles

Es ist schon nervig genug, wenn auf einer Dating-Plattform auch diejenigen unterwegs sein können und dürfen, die bereits in festen Händen oder sogar verheiratet sind. Da sieht man jemanden, der einem gefällt, und man wird fast schon enthusiastisch – und im letzten Augenblick, bevor man sich ein Herz fasst und etwas schreiben will, sieht man: Oh, der ist ja schon vergeben. Na toll. Danke aber auch. Aber so ist das eben auf Plattformen, die nicht nur für das Daten, sondern auch für sonstigen sozialen Austausch da sein wollen.

Besonders frappierend und bisweilen auch etwas desillusionierend ist aber die Anzahl der Profile, die den eigenen Beziehungsstatus als “open” klassifizieren. Offene Partnerschaften, heißt: Das Leben findet eigentlich mit dem festen Partner statt, aber für den Sex sucht man sich dann doch andere Leute. Ich will das Konzept nicht verurteilen, ich kann offene Partnerschaften durchaus nachvollziehen. Und wenn beide Partner damit einverstanden sind, klappt das bestimmt bestens. Trotzdem ist es etwas befremdlich, wie oft man derlei Konstellationen begegnet. So dass man sich fast fragen möchte: Sind schwule Männer gar nicht dazu in der Lage, monogame Partnerschaften zu führen? Glücklicherweise gibt es genug Gegenbeispiele. Absurd ist es trotzdem.

Nett sind im Übrigen auch die Profile, die nicht in einer offenen, sondern in einer normalen Partnerschaft sind, aber trotzdem mit freizügigen Bildern und Profiltexten nach Sex suchen. Ob die Partner davon wissen? Ach ja…

Fazit: Es ist kompliziert

Online-Dating ist immer kompliziert, aber schwule Männer machen es einem noch sehr viel schwieriger. Alles, was nicht dem gruppenimmanenten Idealtypus entspricht, wird ausgegrenzt und ignoriert. Die wenigen Fälle, in denen man doch Zugang erhält, verlaufen alles andere als befriedigend – so ein Chat dauert dann gut und gerne mal 5 Nachrichten lang, wenn es hoch kommt. Und beschränkt sich auf hohle, platte Phrasen ohne Inhalt. In den Profilen, die erfahrungsgemäß vielleicht etwa 15% aller “Suchenden” überhaupt studiert, wird bereits vorab alles mögliche ausgeschlossen, mit dem man sich nicht einmal im Ansatz beschäftigen möchte. Ausführliche Chats werden als “endloses Geschwafel” deklassiert – man datet halt lieber mal drauf los, anstatt vorher wissen zu wollen, wie der andere so tickt. Das Ganze wird kombiniert mit einem Körperkult, den sicherlich 80% der Community niemals erfüllen können werden.

Es ist eine seltsame Welt, diese schwule Datingwelt, in der man sich oftmals noch ausgeschlossener und abseitiger vorkommt als im normalen Leben. Denn wenn dein Gegenüber dir nicht sagt, warum es nicht klappt, sondern dich nur ignoriert, gewinnst du irgendwann das Gefühl, unsichtbar zu sein. Ungeliebt. Gehasst. Verabscheuungswürdig. Und es ist schwer, aus diesem Gefühl wieder herauszukommen. Verdammt schwer.